Alterssichtigkeit (Presbyopie)

Alterssichtigkeit wird nicht verursacht von einem Fehler im „optischen System“ des Auges, sondern von der im Alter nachlassenden Flexibilität der Augenlinse, die zu einer zunehmenden Weitsichtigkeit führt. Um dennoch auf eine Lesebrille verzichten zu können, gibt es zwei Behandlungsmöglichkeiten: die Implantation von Multifokallinsen – das ist jetzt sogar mit dem Laser möglich – oder die Monovision durch Laser- oder Linsenchirurgische Verfahren.

Wie entsteht Presbyopie oder Alterssichtigkeit?

Dass wir bei Normalsichtigkeit sowohl sehr nahe wie auch weit entfernte Gegenstände scharf wahrnehmen können liegt daran, dass die Linse, Teil des optischen Systems des Auges, elastisch ist und sich auf unterschiedliche Distanzen einstellen kann. Diese Elastizität lässt jedoch mit zunehmendem Alter nach, und damit die Fähigkeit, sich auf Gegenstände in der Nähe einzustellen. Im Alter von 40 bis 50 Jahren schließlich wird es schwierig, Gegenstände scharf wahrzunehmen, die sich in der üblichen Leseentfernung befinden. Die Elastizität der Linse selbst ist mit heutigen Mitteln nicht konservierbar oder wiederherstellbar. Jedoch kann man heute die Alterssichtigkeit mit Multifokallinsen und der Monovisionsbehandlung jederzeit beheben. Unser Operateur Dr. H. Kaymak hat selber an der Entwicklung von Linsensystemen mitgewirkt und Dr. D. Breyer hat nicht nur die minimalinvasive Kleinstschnitt-Katarakt-OP mitentwickelt, er war auch der Erste, der eine torische Multifokallinse mit dieser Technik bei einer Live-OP implantiert hat.

Welche Behandlung kommt bei Altersweitsichtigkeit infrage?

Wenn Sie mit Ihrer (Lese-)Brille nicht zurechtkommen, dann bietet die refraktive Chirurgie verschiedene Verfahren, mit deren Hilfe Sie ein brillenfreies Leben genießen können. Mehr über die Alternativen und Operationsmethoden lesen Sie in den folgenden Kapiteln:


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„Alterssichtigkeit kann heute ambulant und schmerzfrei durch Laser- oder Linsenchirurgische Verfahren korrigiert werden.“