Der Graue Star (Katarakt)
Der Graue Star, medizinisch auch als Katarakt bezeichnet, ist eine Trübung der Augenlinse, die ab dem 50. Lebensjahr auftreten kann und mit der Zeit zu einer zunehmend verschwommen Sicht führt. Diese Trübung kann durch die Implantation von Kunstlinsen vollständig therapiert werden. Dank verbesserter OP-Techniken und modernster Intraokularlinsen ist die Operation heute gut verträglich und die Sehqualität wesentlich höher als früher. Sie wird deswegen nicht erst bei der Diagnose eines reifen Grauen Stars durchgeführt. Unsere Chirurgen führen ca. 3.800 Katarakt-Operationen pro Jahr durch. Als Pioniere der Kleinstschnittchirurgie implantieren wir eine künstliche Linse mit einem minimalen Schnitt von 1,5 - 1,6 mm, während durchschnittlich 2,8 mm nötig sind. Das ist jetzt noch präziser und sicherer durch den Laser-Linsenaustausch mit dem LenSx Laser.
Die Symptome des Grauen Stars
Der Graue Star kann ab dem 50. Lebensjahr jeden Menschen treffen. Hinter der Pupille entsteht eine leichte Graufärbung, von der sich der populäre Name dieser Krankheit herleitet. Wie bei einer Kamera beeinträchtigt die Trübung der Linse die Brechung der Lichtstrahlen im Auge. Die Sicht wird zunehmend verschwommen und die Blendempfindlichkeit nimmt zu. Dieser Prozess verläuft langsam und völlig schmerzfrei. Weiterhin kommt es zu einer verlangsamten Hell-Dunkel-Umstellung, einer sich verschlechternden räumliche Wahrnehmung und Fernsicht sowie stärker wahrgenommener Lichthöfen (Halos) um Lichtquellen herum.
Die minimal-invasive Behandlung des Grauen Stars
Behandelt wird der Graue Star mit einer Operation, bei der die getrübte Linse durch eine Kunstlinse bzw. Premiumlinse ersetzt wird. Dieser Linsenaustausch ist heute auch mit Laserpräzision möglich und minimalinvasiv per Kleinstschnitt-Technik (Microinzisionstechnik). Lesen Sie mehr über den Laser-Linsenaustausch und die Microinzisionstechnik im Kapitel über den Linsenaustausch.