Wie arbeitet das Auge?

Die Arbeitsweise des Auges lässt sich vergleichen mit Objektiv und Film in einer Fotokamera: Bilder von der Umwelt werden mit dem Objektiv aufgenommen und auf eine lichtempfindliche Schicht, den Film, projiziert. Diese Bilder werden weitergegeben an das Gehirn. Funktionieren einzelne Komponenten nicht optimal oder sind nicht alle perfekt aufeinander abgestimmt, so entstehen unscharfe Bilder auf der Netzhaut.

Die „Optik“ des Auges

Dem Objektiv entspricht dabei die Kombination aus Hornhaut und Linse: sie bilden die sogenannte „Optik“ des Auges. Hier wird das Licht „gebrochen“ und auf die lichtempfindliche Schicht projiziert. Etwa zwei Drittel der Brechkraft liegen in der Hornhaut und ein Drittel in der Linse. Der lichtempfindlichen Schicht, dem „Film“, entspricht die Netzhaut. Auf ihr entsteht das optische Bild unserer Umgebung, das dann über den Sehnerv dem Gehirn zugeleitet wird. Sind nicht alle Faktoren genau aufeinandera abgestimmt, so entsteht ein unscharfes Bild. Die Refraktive Chirurgie kennt heute sichere und schonende Verfahren, um Fehlsichtigkeiten zu korrigieren.

Nur bei der Normalsichtigkeit (Emmetropie) sind alle Komponenten fein aufeinander abgestimmt.

Normalsichtigkeit heißt: Der Brennpunkt des Auges liegt genau auf der Netzhaut. Gegenstände in der Ferne können ebenso wie Gegenstände in der Nähe deutlich und klar erkannt werden. Die physische Form des Auges, besonders die Augenlänge, spielt bei dieser Abstimmung eine große Rolle. Ist das Auge zu lang, entsteht Kurzsichtigkeit; ist es zu kurz, entsteht Weit- oder Übersichtigkeit.

„Durch die Laser- oder Linsenchirurgie kann die „Optik“ des Auges wieder so abgestimmt werden, dass scharfe Bilder auf der Netzhaut entstehen.“

Kurzsichtigkeit

Die Kurzsichtigkeit.

Wenn Gegenstände in der Nähe scharf und in der Ferne unscharf erscheinen, spricht man von Kurzsichtigkeit.

Kurzsichtigkeit

Weitsichtigkeit

Die Weitsichtigkeit.

Weitsichtigkeit entsteht, wenn das Auge zu kurz ist und der Brennpunkt hinter der Netzhaut liegt.

Weitsichtigkeit

Hornhautverkrümmung

Die Hornhautverkrümmung

Hornhautverkrümmung führt dazu, dass z.B. Linien nicht mehr gerade, sondern gebogen erscheinen.

Hornhautverkrümmung

Alterssichtigkeit

Presbyopie.

Etwa ab dem 40. Lebensjahr verliert die Linse mehr und mehr ihre Fähigkeit der Anpassung (Akkomodation).

Die Alterssichtigkeit


Der Graue Star (Katarakt)

Der Graue Star, auch Katarakt genannt, ist eine Trübung der Augenlinse, die nahezu jeden Menschen ab dem 50. Lebensjahr treffen kann. Die Sicht wird zunehmend verschwommen, es entstehen Lichthöfe (Halos) um Lichtquellen und Farben erscheinen blasser. Der Verlust der Sehfähigkeit und damit an Lebensqualität kann heute durch eine ambulante Operation, in der die natürliche Linse durch eine Kunstlinse ersetzt wird, vollständig wiederhergestellt werden. Die Katarakt-Operation ist die am häufigsten durchgeführte Operation am Menschen und ist bei uns durch minimalinvasive OP-Technik möglich. Mit dem Laser wird diese Operation noch präziser und sicherer.


„Unsere Operateure gehören zu den Pionieren der Linsenchirurgie, die die Katarakt-OP mit einem minimalen Schnitt von nur 1,6 mm durchführen.“