Der minimalinvasive Linsenaustausch (Katarakt-Operation) bei Alterssichtigkeit oder Grauem Star
Wenn Sie unter einer Linsentrübung leiden, die Ihre Seh- und damit auch Ihre Lebensqualität einschränkt, könnte eine Linsenchirurgische Operation Ihnen helfen, wieder klar zu sehen. Die Linsenchirurgie hat in den vergangenen Jahren große Fortschritte gemacht. Während für eine Katarakt- oder Linsenaustausch-Operation früher ein Schnitt von 6,5 mm nötig war, um die natürliche Linse gegen eine Kunstlinse auszutauschen (Clear Lens Exchange), so liegt die durchschnittliche Schnittlänge heute bei 2,8 mm. Dr. D. Breyer gehört zu den Pionieren der Microinzisions-Linsenchirurgie und ist einer von zwei Operateuren in Deutschland, die mit 1,6 mm auskommen. Mit der schonenden Microinzisionstechnik bleibt die Oberfläche der Hornhaut und damit die der Optik unversehrt. So reduziert sich die Gefahr einer Verzerrung der Hornhaut durch den Schnitt und das Auge heilt besser und schneller.
Die schonende Kleinstschnitt-Technik
Beim Clear Lens Exchange bzw. Linsenaustausch wird die natürliche Linse im Augeninneren entfernt und statt dessen eine Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse (IOL), eingesetzt. Die Operation besteht aus zwei Schritten: Durch einen feinen Schnitt wird die Linsenkapsel geöffnet. Unseren operierenden Augenärzten reicht hier ein minimaler Schnitt von 1,6 mm. Mit Ultraschallwellen wird der Linsenkern zerkleinert und entfernt (Phakoemulsifikation).
Über den selben 1,6 mm-Schnitt wird in den nun leeren Kapselsack die zusammengefaltete Intraokularlinse eingeschoben. Die Linse entfaltet sich im Augeninneren, wo sie eingelegt wird. Insgesamt dauert die Operation im Normalfall nicht länger als 20 Minuten. Diese anspruchsvolle Kleinstschnitt-OP führt außer Dr. D. Breyer nur noch ein weiterer Augenarzt in Deutschland durch.
Mehr über die Linsenmodelle lesen Sie im Kapitel Premiumlinsen.
Alle Vorteile Kleinstschnitt-Technik für den Patienten:
- Die Operation ist weniger belastend.
- Minimales Risiko einer Hornhautverzerrung durch den Schnitt.
- Oberfläche der Hornhaut - und damit der Optik - bleibt erhalten.
- Je kleiner der Schnitt, desto besser die Heilung.
- Eine Naht ist nicht mehr erforderlich.
- Schnellste Wiederherstellung der Sehschärfe.
- Wenige Tage später können Sie Tätigkeiten des täglichen Lebens wieder aufnehmen.
Es gibt große Unterschiede bei der Durchführung einer Linsenaustausch-Operation / Katarakt-OP
Gemäß einer Umfrage unter deutschsprachigen Ophthalmochirurgen zum Thema Ambulante Intraokularchirurgie (M. Wenzel et al., durchgeführt von den Berufsverbänden BVA, BDOC und DGII) wurden allein in Deutschland im Jahr 2008 hochgerechnet rund 800 000 Katarakt-Operationen durchgeführt, wobei die mittlere Schnittlänge bei 2,8 mm liegt. Dr. Breyer führt jährlich ca. 2000 dieser Eingriffe durch und ist einer von nur wenigen Augenoperateuren weltweit, und einer von zweien in Deutschland, die Kunstlinsen durch einen 1,5 bis 1,6 mm langen Schnitt ins Auge implantieren können. Er hat diese anspruchsvolle Technik in Kooperation mit Linsenherstellern und dem Schweizer Traditionsunternehmen Oertli, einem Produzenten von chirurgischen Instrumenten, mit entwickelt. Dr. D. Breyer ist Mitglied der Lehrfakultät der Deutschen, Europäischen und Amerikanischen Augenchirurgen (DOG, DOC, ESCRS, ISRS, SOE, ASCRS, AAO) und ist geladener Referent auf zahlreichen großen internationalen Fachkongressen.

Dr. D. Breyer
„Dr. D. Breyer ist international anerkannt als Pionier der Kleinstschnittchirurgie und implantierte als Erster eine torische Multifokallinse mit einem Schnitt von nur 1,6 mm..“
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