Kann Träume erfüllen: die sanfte Femto-LASIK mit dem VisuMax

Die Femto-LASIK, auch „bladeless” LASIK genannt, ist ein ambulantes Verfahren, das seit 2004 durchgeführt wird. 2007 ließ die NASA diese schmerzfreie und präzisere Variante der 1990 eingeführten LASIK sogar für Astronauten zu. Eine Weiterentwicklung dieser Methode ist die neue All-Femto-LASIK oder ReLEx® smile. Auch Ihnen könnten diese Verfahren helfen, bislang unerfüllbare Berufswünsche wahr zu machen. Bis zur Entwicklung des ReLEx-Verfahrens war die Femto-LASIK die erste Wahl der meisten Patienten, auch der ängstlichen, weil sie sanfter und sicherer ist. Fehlschnitte kommen praktisch nicht vor und sind noch während der OP zu korrigieren, ohne dass die Hornhaut Schaden nimmt. Wir setzen hierfür den Zeiss-Femtolaser VisuMax ein, dessen geformtes Kontaktglas angenehmer für den Patienten ist.

Warum die Femto-LASIK sicherer ist als die LASIK

Bei beiden Verfahren wird im ersten Schritt eine dünne Hornhautlamelle (Flap) präpariert, bevor anschließend die Korrektur der Fehlsichtigkeit mit dem Excimerlaser erfolgt, die eigentliche LASIK. In diesem ersten Schritt liegt auch der entscheidende Unterschied: Bei der Femto-LASIK wird der Flap sehr präzise, schnell und schonend mit dem Femtosekunden-Laser präpariert. Das geschieht, indem der Laserstrahl seine Energie in einer genau definierten Tiefe der Hornhaut entlädt und auf einer festgelegten Fläche viele winzige Bläschen entstehen lässt. Nur auf dieser Fläche kann anschließend eine dünne Hornhautlamelle gelöst werden, indem der Operateur die Gewebebrücken dazwischen vorsichtig durchtrennt. So ist es nicht nur möglich, einen dünneren Flap zu präparieren, diese klingenfreie Schnittmethode ist auch sicherer. Komplikationen eines Fehlschnittes sind praktisch zu vernachlässigen. Sollte der erste „Schnitt” mit dem Femto-Laser nicht perfekt sein, so kann dieser sofort wiederholt werden. Die Hornhaut des Patienten nimmt keinen Schaden, weil die vom Femtosekundenlaser verursachten kleinsten Bläschen von der Hornhaut absorbiert werden und das Gewebe wieder zusammenwächst.

Kaum zu spüren: die Femto-LASIK mit dem VisuMax

Wir setzen bei der Femto-LASIK nur den VisuMax ein, den modernsten Femtolaser der Carl Zeiss Meditec AG, da dieser die meisten Vorteile bietet. Hervorzuheben ist, dass die Behandlung mit dem VisuMax völlig schmerzfrei ist. Sie sehen während des Laserns helles Licht, es wird also kein sogenanntes „Black-out” hervorgerufen wie durch das Microkeratom, auch die Durchblutung der Netzhaut wird nicht unterbrochen. Das geformte Kontaktglas (siehe Foto rechts) ist wesentlich angenehmer als ein Saugring und verursacht keine Blutungen in die Bindehaut.


Vorteile der Femto-LASIK mit dem VisuMax / Nachteile der LASIK

  • Flap-Präparation mit Femtolaser
  • präzisere und schmerzfreie Methode
  • Geformtes Kontaktglas
  • Fehlschnitte während der OP korrigierbar
  • kein Black-out des Auges
  • Keine Unterbrechung der Netzhautdurchblutung
  • Keine Blutungen in die Bindehaut
  • Flap-Präparation mit Microkeratom
  • unangenehm bis schmerzhaft
  • Saugring
  • Fehlschnitte erst nach einem Monat korrigierbar
  • Black-out des Auges
  • Unterbrechung der Netzhautdurchblutung möglich
  • Unterblutung des Auges

Die Korrektur der Fehlsichtigkeit mit dem Excimerlaser

LASIK ist eine Abkürzung und steht für „Laser in situ Keratomileusis”. Das bedeutet in etwa Formveränderung im Innern der Hornhaut durch den Laser. Bei beiden Verfahren geschieht es auf die gleiche Weise, indem Lichtpulse eines computergesteuerten Excimer-Lasers einzelne Bereiche der freigelegten Hornhautoberfläche verdampfen. Moderne Scanning-Spot-Laser wie der MEL80 von Carl Zeiss Meditec ermöglichen es, der Hornhautoberfläche in Sekundenschnelle und mit Micrometergenauigkeit jede beliebige Form zu geben. So können Fehlsichtigkeiten bei Kurzsichtigkeit bis zu –10 dpt, bei Weitsichtigkeit bis zu +4 dpt und bei Hornhautverkrümmung bis zu 5 dpt korrigiert werden.

Das Zurücklegen des Flaps nach der Operation

Nach der erfolgten Korrektur der Fehlsichtigkeit wird bei der LASIK und auch bei der Femto-LASIK die Hornhautlamelle wieder auf ihren ursprünglichen Platz zurückgelegt. Sie verklebt und braucht nicht vernäht zu werden.

Unsere Wellenfront-geführte Premium Femto-LASIK

Um eine optimale Sehqualität nach der Femto-LASIK zu erreichen, empfehlen wir ein sogenanntes Wellenfront-optimiertes Verfahren. Hierbei wenden wir eine verbesserte Diagnostik an, bei der die Brechkraft des Auges mit einem Aberrometer (von TOPCON) genau ausgemessen wird. Damit werden die Abweichungen von der optimalen Augenoberfläche vermessen (Aberrationen), die zum Beispiel bei Dunkelheit für Blendungen und Reflektionen um Lichtquellen herum verantwortlich sein können. Mit diesen Daten kann eine regelrechte „Landkarte” der Hornhaut erstellt werden (Hornhaut-Topografie), auf deren Basis der Excimerlaser eine noch genauere Korrektur durchführen kann.

Modernste Voruntersuchung für Sicherheit und beste Sehqualität

Wir nutzen Voruntersuchungen nicht allein, um Ihre Eignung für einen refraktiven Eingriff festzustellen, sondern auch als Basis für die präzise Planung der Operation. Meist setzen wir daher mehr Geräte ein, als gefordert sind. Insbesondere durch den Einsatz der Diagnosetechnik verschiedener Hersteller erhalten wir eine genaue Berechnung der Fehlsichtigkeiten. Diese trägt, neben der eigentlichen Operation, entscheidend zum Behandlungsergebnis bei. Dazu gehört die Laservermessung mit dem Visante® omni und der Pentacam® HR, die eine hochauflösende Darstellung des vorderen Augenabschnittes liefern.

Voruntersuchung und Operation: Was Sie vorher beachten sollten

Vor Ihrer Anfangsuntersuchung sollten Sie auf keinen Fall Kontaktlinsen tragen. Kontaktlinsen verändern auch längerfristig die Form Ihrer Hornhaut. Es kann unter Umständen Wochen dauern, bis sich die natürliche Hornhautform nach dem Entfernen der Kontaktlinse ausbildet. Sollten Sie die Kontaktlinse nicht ausreichend lange vor der Anfangsuntersuchung entfernt haben, könnte das eine nicht auf Ihre tatsächlichen Augenverhältnisse angepasste und somit schlechte Planung des chirurgischen Eingriffes zur Folge haben. Die Konsequenz wäre ein unbefriedigendes Ergebnis mit zumeist schlechtem Sehvermögen nach dem Eingriff. Weiche Kontaktlinsen sollten mindestens eine Woche, besser 2 Wochen vor der Ausgangsuntersuchung nicht getragen werden. Weiche torische und harte Kontaktlinsen sollten mindestens 2 Wochen, besser 3 Wochen vor der Ausgangsuntersuchung nicht getragen werden. Vor der Operation sollten Sie 3 Tage auf Kontaktlinsen verzichten.

Einen Tag vor der Behandlung und am Behandlungstag selbst sollten Sie auf Gesichtscreme, Lotionen, Make-up oder Parfum verzichten. Diese Produkte können das Risiko einer Infektion oder Verunreinigung des Operationsfeldes während des Eingriffs und auch danach erhöhen. Reinigen Sie am Morgen der Operation gründlich Ihren Augenbereich.

Was passiert am Tag der Operation?

Wenn Sie am Tag der ambulanten Augenlaserbehandlung zu Premium Eyes kommen, füllen Sie zunächst handschriftlich ein Formular aus. Dort tragen Sie Ihren Namen und Ihr Geburtsdatum ein, welches Auge operiert werden soll sowie die vereinbarte OP-Methode. Dieser Zettel wird auf Ihre OP-Unterlagen geheftet, damit Sie sicher sind, die richtige Behandlung zu erhalten. Eine halbe Stunde vor der Augenlaserbehandlung bekommen Sie zur Beruhigung von uns ein Nasenspray, auf Wunsch auch eine Schmerztablette, doch wir versichern Ihnen: Sie werden sie nicht brauchen. Im Operationssaal legen Sie sich ganz bequem auf eine schwenkbare Patientenliege. Der Operateur begrüßt Sie und nennt Ihnen den Namen auf dem angehefteten Namensschild, damit Sie diesen bestätigen können. Eine Helferin liest die Daten auf dem Laser vor, der Arzt gleicht diese mit der Patientenakte ab, auch Sie hören alles mit. All das dient Ihrer und unserer Sicherheit. Nachdem die Oberfläche Ihrer Hornhaut mit Tropfen betäubt wurde, wird Ihnen ein sogenannter Lidöffner ins Auge eingesetzt. Dieser Lidöffner verhindert, dass Sie während des Eingriffes mit dem Auge zwinkern. Das andere Auge wird abgedeckt.

Nun folgt der erste Schritt: die Präparation des Flaps mit dem Femtosekunden-Laser VisuMax. Um das Auge für den Eingriff zu fixieren, wird ein wie die Hornhaut geformtes Kontaktglas verwendet. Währenddessen sehen Sie einen hellen Punkt, spüren aber kaum etwas. Anschließend wird das Kontaktglas über Ihrem Auge entfernt und der Operateur legt den Flap vorsichtig zur Seite. Mit der komfortablen Patientenliege werden Sie nun unter den Eximerlaser MEL80 geschwenkt, mit dem die Korrektur der Fehlsichtigkeit erfolgt.

Dafür wird nun ein blinkendes Fixierlicht über Ihrem Auge positioniert. Dieses Licht ist Ihre Fixationshilfe und bewirkt, dass Ihr Auge bei der Behandlung in der richtigen Position steht. Die folgende Laserprozedur dauert in etwa 15 Sekunden. Während dieser Zeit werden Sie ungewohnte Geräusche oder Gerüche wahrnehmen. Ein Computer im Lasersystem überwacht die exakte Anzahl und Position der Laserpulse, welche auf Ihr Auge einwirken. Geringfügige Bewegungen Ihres Auges werden von dem Lasersystem mittels „Eyetracking” erkannt und die Position der Laserpulse wird den Augenbewegungen automatisch nachgeführt. Bei zu großen oder schnellen Augenbewegungen unterbricht das Lasersystem automatisch die Laserprozedur. Sobald das Auge wieder richtig positioniert ist, wird die Behandlung einfach weitergeführt - Sie können also keine Fehler machen.

Nach der Laserung legt der Operateur die Hornhautlamelle wieder auf ihren ursprünglichen Platz zurück und spült sorgfältig den Zwischenraum unter ihr. Die Lamelle „klebt“ durch Antrocknen fest. Ihr Auge wird mit einer Verbandslinse abgedeckt und die Position der Hornhautlamelle nochmals kontrolliert. Abschließend erhalten Sie von uns eine Sonnenbrille, damit unwillkürliche Berührungen nicht zu einem unerwünschten Verrutschen der frisch verklebten Hornhautlamelle führen. Hinterher werden Sie wie die meisten unserer Patienten erstaunt darüber sein, wie schnell alles ging und wie wenig Sie gespürt haben.

Nach der Behandlung

Kurz nach der Operation werden Sie nochmals untersucht. Sie erhalten Augentropfen und ein selbstklebendes Augenpflaster für die Nacht. Das Auge kann nach der Behandlung brennen, jucken oder sich so anfühlen, als ob Sie etwas im Auge haben. In wenigen Fällen kann es zu leichteren Schmerzen kommen. In den ersten Stunden nach der Operation tränt und reibt Ihr Auge, und das Sehen ist verschwommen. Da im Gegensatz zur PRK und eventuell LASEK bzw. Epi-LASIK stärkere oder starke Schmerzen bei der Femto-LASIK gewöhnlich nicht auftreten, sollte bei starken Schmerzen oder einer plötzlichen Sehverschlechterung nach einer Femto-LASIK der Operateur konsultiert werden. Die geschilderten Symptome – Tränen, Rötung, verschwommene und verwaschene Wahrnehmung – sollten sich in den ersten Tagen nach der Operation zurückbilden. Achten Sie darauf, dass beim Waschen oder Duschen kein Wasser in das operierte Auge gerät, und reiben Sie sich nicht an den Augen. Bringen Sie in den ersten zwei Wochen keine Kosmetika oder Lotionen im Augenbereich an. In den ersten vier Wochen nach der Operation gilt es zudem, Sport, insbesondere Kontakt- und Kampfsportarten, und generell alle Betätigungen zu vermeiden, bei denen Ihr operiertes Auge geschlagen oder gestoßen werden kann.

Genießen Sie die neue Sicht der Welt

Schon nach wenigen Tagen freuen sich die meisten unserer Patienten über die neu hinzugewonnene Lebensqualität. Und viele bedauern, diesen Schritt nicht schon früher getan zu haben.

Modernste Zeiss-OP-Technik

Zeiss Femtolaser VisuMax

Zeiss Excimerlaser MEL80


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